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Dipl.-Kfm. Dr. Franz Vranitzky war von 1986 bis 1997 Bundeskanzler der Republik Österreich. In seine Ära ist anfänglich auch das Jahrhundert-Projekt in St. Anton am Arlberg gefallen: Die Bahnverlegung. Als eine seiner letzten Amtshandlungen hat Dr. Vranitzky die dafür notwendigen Verträge unterschrieben und dadurch den Weg geebnet. Für sein Engagement wurde er von Seiten der Gemeinde St. Anton am Arlberg zum Ehrenbürger ernannt - eine Auszeichnung, die ihm persönlich sehr viel bedeutet. Noch heute informiert er sich über das Geschehen im Ort, etwa durch das Lesen des Gemeindeblattes oder regelmäßigen Treffen mit seinem Freund Karl Schranz. Dr. Franz Vranitzky spricht im Zeitzeugeninterview aber auch über seine frühe Kindheit inmitten des Zweiten Weltkrieges, seinen Vater, der in russischer Kriegsgefangenschaft war als auch über den Basketballsport, der den jungen Wienern durch die amerikanischen Besatzungsmitglieder nähergebracht wurde. Franz Vranitzky schaffte es sogar ins österreichische Basketball-Nationalteam. Seinen ersten Skikurs besuchte er während seiner Zeit im Gymnasium - mit seiner Familie urlaubte er immer wieder in St. Anton und St. Christoph. Auch während der Bauphase und bei der Eröffnung der neuen Bahntrasse war Dr. Vranitzky in offizieller Funktion vor Ort.